Ziemlich spät hat sie begonnen… meine Karriere als Gamerin. Dumm angestellt habe ich mich auch noch dabei. Ich hatte den Auftrag, mir das Spiel „The Stanley Parable“ herunterzuladen. Natürlich habe ich den Auftrag ausgeführt, aber ist das denn auch immer das beste? Genau darum geht es in dem Spiel. Gehorche ich dem etwas unheimlichen, aber auch witzigen Erzähler oder folge ich der Neugier, was passiert wenn ich eben nicht gehorche. Wenn man es nun ganz tiefgründig betrachten möchte, so kommt man auf das Ergebnis, dass dieses Spiel uns eine wichtige Lektion im Leben beibringen möchte. Man kommt nur gut durch das Leben wenn man brav und gehorsam ist, oder ist der liebe Stanley, die Hauptperson des Spieles, einfach psychisch krank und bildet sich diese Stimme nur ein? Viele Fragen, welche je nach Sichtweise wieder anders erscheinen mögen. Nun möchte ich aber noch einmal kurz zu den Anfängen meiner Karriere als Gamerin zurückkommen.

Bildergebnis für the stanley parable

Wie gesagt, habe ich das Spiel aufgrund eines Auftrags heruntergeladen. Aus purer Neugier habe ich das Spiel gleich anschliessend geöffnet und mich umgeschaut. Habe mich als erstes in meinem eigenen Büro eingesperrt. Nur, weil ich das Spiel nicht verstanden hab. Als ich dann, nach wahllosem rumdrücken auf der Computertastatur, herausgefunden hab wie man sich fortbewegt, ging das Abenteuer los. Meinen kleinen Bruder als Verstärkung gleich neben mir sitzend. Ich ging zielstrebig aus meinem Büro und lief schnurstracks gegen die Wand. Ich glaube, ich habe die Steuerung immer noch nicht verstanden… Mein Bruder, ehrgeiziger Gamer mit vollem Herzblut, konnte das nicht mit ansehen und übernahm die Steuerung selbst. Er reklamierte zuerst gleich über die schlechte Qualität meiner Computertastatur. Ok. So sass ich auf meinem Stuhl, und bekam nahezu Panik, da sich alle Türen hinter mir schlossen. Plötzlich stand ich vor 2 Knöpfen mit „ON“ und „OFF“; an den 2 Türen war ich schon längst vorbei. Da drückte mein Bruder entschieden den „ON“ Knopf und knappe 3 Minuten später ging meine Firma in einer nuklearen Explosion zugrunde… Ehm stop, übertreiben wir mal nicht an dieser Stelle. Natürlich wie in jedem anderen Game auch, wurde ich wiedergeboren; naja zumindest stand ich wieder in meinem armseligen, kleinen Büro. Nun spielte ich alleine und siehe da; ich überlebte und konnte aus der Firma fliehen. Voller Enthusiasmus stand ich da und war fast schon enttäuscht, dass es kein zweites Level gibt.

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Mein Fazit ist also: Nicht alle Gamer verstehen die Spiele immer besser! Ok das reicht, glaube ich mit Ironie. Trotzdem hier noch mein Fazit zum Spiel: Das Spiel hat meiner Meinung nach keinen tiefgründigen Sinn, was ein Videogame meiner Meinung nach auch nicht braucht. Ich sehe, auch trotzt des witzigen Spiels, noch immer davon ab stundenlang zu „gamen“. Jedoch besteht eine kleine Chance, dass ich wieder einmal „the Stanley Parable“  spiele werde wenn mir sehr langweilig ist. Im Allgemeinen aber eine tolle und witzige Erfahrung… Ich meine wer kann schon behaupten, dass er in der Kanti auf Auftrag eines Lehrers ein Videogame spielen musste? Ich kann es…

Melissa 😉

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7 Gedanken zu “The Stanley Parable

  1. Der Beitrag spiegelt gut wieder was wir Anfangs dachten; ein Videospiel, ernsthaft? Dein Fazit versteh ich, es ist kein sehr spannendes Spiel, es geht dabei wohl wirklich um die Interpretation davon und den vielen verschiedenen Enden. Guter, ehrlicher Beitrag!

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  2. Wie sehen Sie das: Auch ausgewählte Games kennen und spielen zu lernen, ist eine Kulturtechnik, so ähnlich wie im Sportunterricht: dort lernen wir Barrenturnen, Kugelstoßen oder Volleyballspielen. Man erfährt etwas über eine Welt, die Millionen von Menschen täglich beschäftigt. Können Sie Ihrer Erfahrung unter diesem Aspekt etwas abgewinnen?

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