-Legt doch mal das Ding weg!-

Das ist der Titel der Spiegelausgabe vom 6.8.2016. Das bunte Bild unter dem Titel zeigt ganz viele Menschen, die in gefährlichen Situation sind, da sie nicht auf die Umwelt sondern auf ihr Smartphone achten. Vielleicht ist es auch ein bisschen übertrieben dargestellt mit dem Kleinkind im Kinderwagen, welches bereits am Handy beschäftigt ist. Aber wer weiss wie die Situation in 10 oder 20 Jahren ist? Als ich 5 jährig war, wusste ich noch nicht einmal was ein Smartphone ist. Vor 10 Jahren gab es noch keine „Touch“ Handys; dazumal gab es nur Tastenhandys, womit man nur wenige Dinge machen konnte. Ich kann mich noch erinnern, als meine Eltern mir und meinen zwei Brüdern ein Nokia kauften für Notfälle. Es war weiss und es hatte nur wenige Funktionen. Das heisst wir konnten telefonieren (obwohl ich das nie getan hatte) und ein einziges Spiel spielen; Snake. Aber auch bei mir hat sich in der zwischen Zeit einiges geändert im Bezug auf die Nutzung von Medien.

Meine beiden Brüder haben beide mit 10 Jahren einen iPod bekommen um Musik zu hören und Spiele herunterzuladen zum Zeitvertreiben. Ich habe mich früher nie interessiert für solche Dinge. Als ich dann aber zu meinem elften Geburtstag ein Handy bekam, war ich schon ziemlich erfreut daran. Es war kurz vor den Sommerferien bevor ich in die Oberstufe kam. Mein erstes Handy hatte zwar eine „Touch“ Funktion, aber ansonsten war es nicht sehr Leistungsfähig. Ich konnte Musik hören, Youtube Videos schauen und auch chatten. Da mein Smartphone aber einen sehr geringen Speicherplatz hatte konnte ich nur ca 3 Apps installieren. Diese 3 Apps waren WhatsApp, Instagram und später dann noch Snapchat.

Auf meinen dreizehnten Geburtstag hab ich mir ein neues Handy gewünscht. Mit dem war ich auch ziemlich zufrieden bis vor ca einem halben Jahr. Also hab ich zu meinem fünfzehnten Geburtstag wieder ein neues Handy bekommen. Offensichtlich ist, dass meine Ansprüche immer höher wurden. Anfangs total glücklich und zufrieden mit dem Handy und nach 2 Jahren ist es schon wieder zu schlecht. Meine Eltern sind aber ein gutes Beispiel, dass es nicht bei allen so ist. Sie haben seit 3 Jahren oder noch länger das selbe Handy und sind immernoch zufrieden. Dazu muss man jedoch bemerken, dass diese ihr Smartphone nicht halb so oft benutzen wie ich.

Meine Eltern verstehen auch nicht, was ich die ganze Zeit mache an meinem Handy. Für Jugendliche ist es selbstverständlich, dass man jederzeit erreichbar ist via Smartphone. Ich nutze WhatsApp und co. aber auch nicht nur in der Freizeit. Manchmal hilft es mir auch in der Schule. Wenn ich Beispielsweise krank bin, ist WhatsApp die einfachste Möglichkeit um zu erfahren ob wir Hausaufgaben bekommen haben oder Prüfungen angesagt wurden. Ich froh darüber ohne Handys aufgewachsen zu sein, aber heute bin ich auch froh so einfach mit Freunden kommunizieren zu können, welche nicht in der nähe wohnen.

Ich kann mir vorstellen, dass dieses ständige online sein für viele nicht nur positiv ist. Einige sind vielleicht gestresst, wenn sie viele Nachrichten erhalten und dann alle beantworten sollten. Ich denke aber, dass durch die sozialen Medien auch die reale Welt ein bisschen in den Hintergrund gerät. Ich meine damit, dass man mehr zusammen schreibt oder skypt anstatt sich in echt zu treffen und zusammen ins Schwimmbad oder ähnliches zu gehen. Bei mir persönlich ist es ziemlich ausgeglichen. An alle da draussen, die schon länger keine Freunde mehr getroffen haben, um ins Kino zu gehen, legt sofort euer Ding weg und  geht raus! Meinen Blog könnt ihr auch später noch lesen… 😉

Ich habe leider schon öfters Situationen gesehen, wo Leute zusammen im Restaurant sassen und alle am Handy waren und kein Wort miteinander redeten. Ich erwische mich manchmal auch selbst, wenn Freunde bei mir sind, dass wir dann plötzlich alle am Handy sitzen. Manchmal fängt es nur damit an, dass jemand ein Lied abspielen wollte.

Mal sehen wie sich der Gebrauch von Medien insbesondere von Handys verändern wird. Niemand weiss es und alle gehen unterschiedlich damit um. In diesem Sinne arrivederci und hoffentlich lest ihr bald wieder meinen nächsten Blogeintrag  auf eurem Handy oder Laptop.

Melissa 😎

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5 Gedanken zu “Smartphones- Fluch oder Segen?

  1. Eine hübsche kleine Revue ihrer bisherigen Liaison mit dem Smartphone. Hm. Klar: WhatsApp ist praktisch, man ist immer erreichbar, Hausaufgaben und so. Alles im grünen Bereich. Gibt es auch einen roten Bereich? Oder orange? Machen Sie sich darüber hinaus noch andere Gedanken? Vielleicht ausgehend von dem Artikel? Beobachten Sie im Umfeld interessantes, das von Ihrem Beispiel abweicht? Haben Sie dazu eine Haltung? 😉

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