Ein Bild eines kleinen hilflosen Jungen geht um die Welt. Er heisst Omran, ist 5-jährig und lebt in Aleppo, Syrien. Omran ist nur eines von vielen Kinder die im Krieg verletzt wurden. Bei einem Luftangriff wurden Omran und sein älterer Bruder Ali schwer verletzt. Omrans Gesicht ist blutverschmiert und sein Gesichtsausdruck ist emotionslos. Er versteht nicht was passiert ist. Er ist völlig allein. Sein Bruder starb an den schweren Verletzungen.

Omran ist nur ein Beispiel. Es geht Millionen von anderen Kinder genau gleich. Durch Zufall wurde Omran zur Opferikone. Eigentlich sollte er Fürsorge und Zuneigung erfahren in dieser Situation, jedoch sitzt er alleine in einem Krankenwagen und wird von Fotografen von allen Seiten abgelichtet.

Die Frage ist nun, warum ein 5-jähriges Kind so Leiden muss. Warum wächst ein Kind in einem Kriegsgebiet auf? Wer ist Schuld und warum hilft niemand? Ich kann nicht verstehen, warum an so vielen Orten auf der Welt Krieg herrscht und ich glaube niemand kann mir gute Gründe dafür nennen. Wir alle könnten Helfen, auch wenn die Tat noch so klein sein mag. Für die Menschen im Kriegsgebiet ist jede kleine Hilfe ein grosser Schritt zur Besserung. Natürlich können wir den Krieg nicht von einem Tag auf den anderen beenden, aber wir können spenden oder Paten für Kriegswaisen werden. Diese Menschen sind uns dankbar für jede Kleinigkeit!

Meiner Meinung nach beginnen Kriege nicht wegen dem Volk, sondern oft wegen der Regierung. An vielen Orten auf diese Welt funktioniert die Regierung nicht wie sie sollte und deshalb beginnen Bürgerkriege oder ähnliches. Andererseits gibt auch noch Terrorgruppen, wie den IS, die grauenhafte Dinge tun. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie krank man im Kopf sein muss, um einen Terroranschlag zu vollbringen und ganz bewusst tausende von Menschen und sich selber umzubringen.

Um zu Omran zurück zu kommen… Er war nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Es hätte jeden treffen können, auch dich und mich. Vermutlich hat Omran in seinem kurzen leben schon mehr grauenhafte Dinge gesehen und erlebt, als die meisten Menschen weltweit jemals erleben werden. Ich bin sehr dankbar, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, dass ich täglich essen bekomme und die Landschaft hier nicht einem Kriegsgebiet gleicht.

Melissa

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